Mischbarkeit
Der PORAFAM TITAN Pack ist nicht nur breit in der Unkrautwirkung und flexibel über ein langes Anwendungsfenster einsetzbar, sondern bei Bedarf auch gut mit anderen Produkten mischbar, ohne die Verträglichkeit für den Raps zu verlieren: CLOMAZONE® 360 CS (nur Vorauflauf), FOX® (nur Nachauflauf), Graminizide wie AGIL®-S oder LEOPARD®, Insektizide wie MAVRIK® VITA, Wachstumsregler wie TOPREX® und Flüssig dünger (Markenware) können hinzugegeben werden. Bei Mischungen sollte auf die Zugabe von Netzmitteln verzichtet werden. Mehrfachmischungen können die Verträglichkeit herabsetzen und werden daher nicht empfohlen.
Ansetzen der Spritzbrühe
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Beim Ansetzvorgang ist die Verwendung der vorgeschriebenen Schutzausrüstung zu beachten. Spritztank zu 2/3 der erforderlichen Wassermenge füllen. Das Produkt bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben und restliche Wassermenge auffüllen. Das Produkt über die Einspülschleuse oder direkt in den Tank geben. Die Spritzbrühe sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.
Nachbau
An nachgebauten dikotylen Zwischenfrüchten sind unter ungünstigen Bedingungen SchƤden mƶglich. Phacelia, Senf und Grasmischungen sind mƶglich, Leguminosen wie Bohnen oder Wicken und Klee-Arten sind nicht mƶglich. Im Rahmen einer normalen Fruchtfolge kƶnnen nach Raps im Herbst Getreide und im folgenden Frühjahr alle Kulturen nachgebaut werden. Nach der Ernte sollte das Rapsstroh sorgfƤltig zerkleinert und eingearbeitet werden, ohne den Ausfallraps zu verschütten. Bei vorzeitigem Umbruch im Herbst kann nach einer tiefen oder wendenden Boden bearbeitung von mindestens 25 cm Getreide oder FuttergrƤser nachgebaut werden. Bei der Bodenbearbeitung ist auf eine gute Durchmischung zu achten. Untersaaten im Raps sind bei Verwendung vom PORAFAM TITAN Pack nicht mƶglich (Serradella, Ćllein, Ramtillkraut, Phacelia, Alexandrinerklee, Perserklee, Bockshornklee, Blaue Lupine, Ackerbohne, Buchweizen).
Zu beachten: Einstreu, das von FlƤchen mit dem behandelten Mittel stammt, sowie Gülle, Jauche, Mist oder Kompost von Tieren, deren Einstreu von behandelten FlƤchen stammt, darf nur im eigenen Betrieb verwendet werden. Gülle, Jauche, Mist oder Kompost von Tieren, deren Einstreu von FlƤchen mit dem behandelten Mittel stammt, darf nur auf Grünland, zu Getreide oder Mais ausgebracht werden. Bei allen anderen Kulturen sind SchƤdigungen nicht auszuschlieĆen.
Reinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das GerƤt sorgfƤltig gespült werden. Technisch unvermeidba-re Restmenge im VerhƤltnis von mindestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rühr-werk auf behandelter FlƤche verspritzen. Ca. 10 - 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei InnenflƤchen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Rei-nigungsdüse, abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. AnschlieĆend Reini-gungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten FlƤche verspritzen. Bei Bedarf ist dieser Vorgang zu wiederholen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die HofablƤufe in die Kanalisation und GewƤsser gelangen lassen.