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Info Brevis ist ein Produkt zur Fruchtausdünnung
Kulturen Apfel und Birne
Produkttyp Wachstumsregler
Wirkstoffe 150 g/kg Metamitron (15,0 Gew.-%), enthƤlt Calciumdiformiat
Gefahrstoffeinstufung GHS05 Ćtzend Reizend, GHS07 GesundheitsgefƤhrdend, GHS09 UmweltgefƤhrlich
Formulierung Wasserlƶsliches Granulat (SG)
4 x 5kg Umkarton Art.Nr. 7490278
4 x 1kg Umkarton Art.Nr. 7490296
UFI-Code 845M-UD52-TV0T-T603
Das als wasserlösliches Granulat formulierte BREVIS ist eine Formulierung, die speziell für die Fruchtausdünnung entwickelt wurde. Der Wirkstoff Metamitron wird bei Kernobst über das Blatt in die Pflanze aufgenommen und trägt zur Fruchtregulierung bei.
Wirkungsmechanismus-Gruppe (HRAC/WSSA-Kode)
Metamitron: 5
Apfel, Birne Fruchtausdünnung
(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte BehƤltnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in GewƤsser gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte EintrƤge über die Kanalisation, Hof- und StraĆenablƤufe sowie Regen- und AbwasserkanƤle.
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen GewƤssern oder KüstengewƤssern ist nicht zulƤssig. UnabhƤngig davon ist der gemäà LƤnderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu OberflƤchengewƤssern einzuhalten. Zuwiderhandlungen kƶnnen mit einem BuĆgeld bis zu einer Hƶhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse Apfel, Birne
Schadorganismus / Zweckbestimmung Fruchtausdünnung
Anwendungsbereich Freiland
Anwendungszeitpunkt
von: Ende der Blüte (Fruchtansatz sichtbar),
bis: 20 % der Früchte haben endgültige GrƶĆe erreicht oder 20 % der endgültigen FruchtgrƶĆe ist erreicht
[BBCH-Stadium 69-72]
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
Für die Kultur bzw. Jahr: 2
Abstand: 5 bis 10 Tage
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 2,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge 1000 l/ha
Wartezeit 60 Tage
Anwendungsbestimmungen
NT109
Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden FlƤchen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gƤrtnerisch genutzte FlƤchen, StraĆen, Wege und PlƤtze) eingehalten werden. ZusƤtzlich muss die Anwendung in einer darauf folgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren PflanzenschutzgerƤten erfolgt oder angrenzende FlƤchen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehƶlzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende FlƤchen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehƶlzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gƤrtnerisch genutzten FlƤchen angelegt worden sind.
Sonstige Anwendungsempfehlungen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Für die Indikation Apfel:
Anwendungsempfehlung Apfel*:
FruchtgrƶĆe: 6-20 mm
Braeburn: 1,1 - 2,2 kg/ha
Elstar, Fuji, Gala, Junami, Kanzi (schwach wüchsig): 1,6 - 2,2 kg/ha
Delbarestivale, Golden Delicious, Kanzi (stark wüchsig), Pinova, Rubens: 1,1 - 1,65 kg/ha
Jonagold, Wellant, Idared max. 1,1 kg/ha
Für die Indikation Birne*:
1,65 - 2,2 kg/ha
*Die Höhe der Aufwandmenge ist von den Einsatzbedingungen abhängig. Bei optimalen Wachstumsbedingungen für die Bäume, sowohl Apfel als auch Birne (z.B. hohe Photosynthese-Leistung) kann die Wirkung nicht ausreichend sein.
PRODUKTINFORMATION
BREVIS ist ein Produkt zur Fruchtausdünnung bei Ćpfeln und Birnen. Der Wirkstoff von BREVIS ist Metamitron. BREVIS wirkt über die Hemmung der Photosynthese-Leistung der Pflanze und sorgt so dafür, dass nicht ausreichend ernƤhrte Früchte abfallen. Damit trƤgt BREVIS zur Steigerung der QualitƤt und QuantitƤt der Fruchtproduktion bei. BREVIS ist ausschlieĆlich für die professionelle Anwendung gedacht.
Sorten und Klone reagieren unterschiedlich auf Fruchtausdünnungsmittel. Nicht alle Sorten und Klone wurden einzeln auf die Ertragssicherheit hin getestet. Es ist nicht möglich, die Ertragssicherheit aller Anwendungen von BREVIS für alle Sorten und Klone oder unter verschiedenen Umwelt- und Wachstumsbedingungen zu testen.
Der optimale Einsatzbereich von BREVIS liegt bei einem durchschnittlichen Durchmesser der FruchtgrƶĆe von 6 - 16 mm. Der Anwendungszeitpunkt kann flexibel gewƤhlt werden und es wird empfohlen, keine Anwendung durchzuführen, wenn die BƤume gestresst sind (z.B. nach lƤngerem bewƶlktem Wetter, bei hohen Tages- und/oder ungewƶhnlich hohen Nachttemperaturen, Dürre, Hagelschaden etc.) oder ein stressvoller Zeitraum erwartet wird. Eine erforderliche zweite Anwendung sollte 5 bis 10 Tage nach der ersten Anwendung vorgenommen werden, wobei der zeitliche Mindestabstand 5 Tage betrifft und spƤtestens bei einer FruchtgrƶĆe von 16 - 20 mm behandelt werden sollte. Die empfohlene Wasseraufwandmenge betrƤgt 1000 l/ha und sollte 500 l nicht unterschreiten. Beim Einsatz von BREVIS kann es auch bei Anwendung innerhalb der zugelassenen Aufwandmenge zu einer Ćberdünnung (zu starker Abwurf von Früchten) kommen. Die Anwendung einer hohen Aufwandmenge oder eine 2. Anwendung erhƶht die Wahrscheinlichkeit einer zur starken Ausdünnung. Es wird empfohlen, die entsprechende Beratung durch einen in der chemischen Ausdünnung ihrer Anlage von einem erfahrenen Berater einzuholen, um die Aufwandmenge an den gewünschten Ausdünnungsgrad anzupassen.
Besondere Witterungshinweise:
Aufgrund seiner Wirkungsweise als Photosynthesehemmer variiert die Wirkung von BREVIS in Abhängigkeit von den Witterungsbedingungen (insbesondere die Intensität der Sonneneinstrahlung) vor, während und nach der Anwendung. Weiterhin spielt auch die Vitalität der Anlage eine Rolle. Wenn die Bäume durch Hagelschaden, starken Windschaden, Dürre oder andere Faktoren gestresst sind, sollte überlegt werden, ob eine Anwendung von BREVIS überhaupt notwendig ist bzw. ob die Dosis reduziert werden muss. Trübes Wetter (geringe Strahlung) und hohe Nachttemperaturen (>10°C) in der Woche vor und der Woche nach der Anwendung können den Ausdünnungseffekt verstärken. Die Anwendungsrate sollte den Anwendungsbedingungen entsprechend angepasst werden. Prüfen Sie vor dem geplanten Applikationstermin für 1 Woche die tägliche Wettervorhersage der nächstgelegenen Wetterstation. Berücksichtigen Sie die vorhergesagten Witterungsbedingungen für den Zeitraum von 1 Woche, bevor Sie den Zeitpunkt der Anwendung wählen. BREVIS muss bei einer Temperatur von über 10°C angewendet werden. Vermeiden Sie eine Anwendung bei Temperaturen über 25°C. Verwenden Sie BREVIS nicht innerhalb von 5 Tagen nach einem Frost oder wenn Frost erwartet wird. BREVIS soll nicht auf feuchte Blätter gespritzt werden, also weder zu früh am Morgen (Tau) noch kurz nach Regen. Regen, der mehr als 2 Stunden nach der Anwendung fällt, hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von BREVIS.
In Anlagen mit starkem Wachstum und einer groĆen Anzahl an SaugschƤdlingen kann die Wirkung von BREVIS aufgrund des Wettbewerbs um die Photosynthese zwischen der Vegetation und den Früchten erhƶht sein. Allgemein reagieren starke, vitale BƤume stƤrker auf chemische Fruchtausdünnung. Die Aufwandmenge sollte entsprechend angepasst werden. Es wird davon abgeraten, BREVIS in jungen Apfelanlagen von unter 3 - 4 Jahren und in Birnenanlagen von unter 7-8 Jahren zu verwenden. Ćltere, weniger wuchskrƤftigere BƤume oder BƤume mit weniger starkem Wachstum benƶtigen eine hƶhere Aufwandmenge als wüchsige BƤume. Die Verwendung von Hagelnetzen kann die Wirkung von BREVIS aufgrund der partiellen Reduzierung der für die BƤume verfügbaren Sonneneinstrahlung und der Schaffung eines ungünstigen Mikroklimas erhƶhen. In solchen FƤllen wird empfohlen, die Aufwandmenge zu reduzieren. Vermeiden Sie Abdrift auf benachbarte Kulturen, insbesondere auf Steinfrüchte, die sehr empfindlich sind (BlattschƤden). BREVIS darf nur auf die auszudünnenden Teile der BƤume (BlƤtterwand) gesprüht werden. BREVIS hat nur auf die behandelten Teile der BƤume eine ausdünnende Wirkung. Auf eine gleichmƤĆige Benetzung der ZielflƤche ist zu achten. Passen Sie die Wassermenge dem Volumen der BƤume an und vermeiden Sie ein Abtropfen. Behandeln Sie Sorten separat mit jeweils individueller Aufwandmenge.
PRODUKTGARANTIE: Wir garantieren, dass die Produkte zum Lieferzeitpunkt den Spezifikationen entsprechen. Alle sonstigen expliziten oder impliziten Garantien, u.a. hinsichtlich der Eignung für einen bestimmten Zweck oder einem gewissen Grad an Effizienz, sind hiermit ausgeschlossen. Der KƤufer muss Adama Deutschland unverzüglich über einen VerstoĆ gegen die Garantie benachrichtigen und eine detaillierte Beschreibung des VerstoĆes liefern.
ACHTUNG: BITTE LESEN SIE ALLE EMPFEHLUNGEN ZUR PRODUKTNUTZUNG UND -ANWENDUNG. ES IST UNMĆGLICH, ALLE MIT DEM PRODUKT VERBUNDENEN RISIKEN ZU ELIMINIEREN.
Die Produktspezifikation, die Art und Dosierung der Anwendung und die Empfehlungen auf diesem Label wurden anhand sorgfƤltiger Forschung und Erfahrung festgelegt und beruhen auf unseren aktuellsten Kenntnissen. Trotz unserer Bemühungen kann es gelegentlich zu unvorhergesehenen Auswirkungen kommen. Eine BeschƤdigung der Pflanzen, ein Leistungsausfall oder sonstige unbeabsichtigte Folgen (einschlieĆlich Ćberdünnung) kƶnnen durch nicht von ADAMA Deutschland GmbH oder deren WeiterverkƤufer kontrollierbaren oder nicht angemessenen vorhersehbaren Bedingungen verursacht sein, z.B. die Sorte und deren Empfindlichkeit gegenüber chemischen Ausdünnungsmittel oder Witterungsbedingungen vor, wƤhrend und nach der Anwendung. Weiterhin haftet Adama Deutschland GmbH nicht für die von den Empfehlungen des Labels abweichende Verwendung des Produkts, die Mischung mit anderen Produkten/Komponenten im normalen Spritzprogramm oder unvorhersehbare Faktoren wƤhrend der Blüte und BestƤubung. Weiterhin kƶnnen die Bodendüngung, Umweltfaktoren, Anlagenmanagement und Gesundheit/Alter/VitalitƤt der Pflanzen unvorhergesehene Einflüsse hervorbringen, für die der Hersteller keine Haftung übernimmt. Soweit dies das geltende Recht zulƤsst, (1) trƤgt der Benutzer all diese Risiken, (2) lehnt ADAMA Deutschland GmbH jedwede Haftung für aus der Handhabung oder Nutzung dieses Produkts resultierende SchƤden ab und (3) ist die mit diesem Label verbundene Haftung von ADAMA Deutschland GmbH auf die Hƶhe des Kaufpreises oder, nach Ermessen von ADAMA Deutschand GmbH, auf einen kostenlosen Produktaustausch begrenzt.
Bitte beachten Sie, dass die mit diesem Label verbundene Haftung von ADAMA Deutschland GmbH von unseren Mitarbeitern, Vertretern oder Beratern nicht variiert werden kann, ganz gleich ob diese die Nutzung des Produkts beaufsichtigen oder unterstützen oder diesbezüglich Empfehlungen aussprechen.
SONSTIGE AUFLAGEN:
Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in AbhƤngigkeit von Art und Sorte der Kulturpflanzen sowie von ƤuĆeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeit beachten.
RESISTENZMANAGEMENT
Wiederholte Anwendung kann zur Wirkungsminderung führen.
Das Produkt wird allgemein von den gängigen Apfel- und Birnensorten gut vertragen. Unter ungünstigen Bedingungen kann das Produkt chlorotische Flecken auf den Blättern verursachen. Diese haben keinerlei Auswirkung auf die Fruchtentwicklung. Eine die Zulassung überschreitende Aufwandmenge kann eine Nekrose der betroffenen Blätter verursachen.
Wenden Sie BREVIS allein an! ADAMA Deutschland GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung für durch die Anwendung von BREVIS in Tankmischungen oder in Verbindung mit anderen Produkten zur Ausdünnung entstandene Schäden. Sommeröle, Zusatzstoffe und einige ölbasierte Pflanzenschutzprodukte (z.B. Penthiopyrad) sowie SDHI-Fungizide und andere Produkte wie Blattdünger (z.B. Aminosäuren) können Ausdünnungseffekte von BREVIS verstärken. Halten Sie vor oder nach der Anwendung von BREVIS einen Sicherheitsabstand von mindestens 7 Tagen ein. Verwenden Sie in den 7 Tagen vor und nach der Anwendung von BREVIS keine hochflüchtigen Herbizide, da diese auf die Gelbblättrigkeit (Chlorosen) verstärken können.
Entleerte PrƤparatebehƤlter sorgfƤltig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Angebrochene Gebinde nach Gebrauch wieder gut verschlieĆen. Spritztank zu 3/4 der erforderlichen Wassermenge füllen. Bei laufendem Rührwerk BREVIS langsam in den BehƤlter zugeben und vollstƤndig auflƶsen. Das Produkt bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben und restliche Wassermenge auffüllen. Die Spritzbrühe sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Bei der Anwendung von BREVIS ist auf eine gute und gleichmƤĆige Benetzung von BlƤttern und Früchten zu achten. Ćberdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. Nicht in der Mittagshitze und unmittelbar vor oder nach einem Regen spritzen. Die Behandlung soll auf trockene BlƤtter und Früchte erfolgen und der Spritzbelag vor einem Niederschlag 2 Stunden angetrocknet sein. Das Produkt nur mit exakt arbeitenden SpritzgerƤten ausbringen. Spritzbrühereste vermeiden; nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie tatsƤchlich gebraucht wird.
Vor und nach dem Einsatz des SpritzgerƤtes muss das GerƤt sorgfƤltig gereinigt werden. Spritze vollstƤndig auf dem Feld leerspritzen. Technisch unvermeidbare Restmenge im VerhƤltnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter FlƤche verspritzen. Im ersten Reinigungsdurchgang ein geeignetes Reinigungsmittel (z.B. AGRO-QUICKĀ®) zugeben. Die InnenflƤchen des Tanks mit Wasserstrahl bzw. Reinigungsdüsen abspritzen, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. AnschlieĆend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten FlƤche ausspritzen. Waschwasser aus der GerƤtereinigung nicht in die Kanalisation oder GewƤsser gelangen lassen.
Nutzorganismen
NB6641 Das Mittel wird bis zu der hƶchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefƤhrlich eingestuft (B4).
Wasserorganismen
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
NW265 Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.
NW263 Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden AnwendungsgerƤten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Ćberdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine AtemschutzgerƤte oder partikelfiltrierenden Masken benƶtigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäà EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persƶnliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. WƤhrend aller anderen TƤtigkeiten auĆerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persƶnliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persƶnlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die HƤnde vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SE110 Dicht abschlieĆende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SF1891 Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS120 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
VA268 Zum Schutz von umstehenden Personen ("bystander") muss die Anwendung des Mittels in einer Breite von mindestens 10 m zu angrenzenden FlƤchen immer mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist.
Einatmen:
Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
Hautkontakt:
Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Augenkontakt:
Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Verschlucken:
Mund gründlich mit Wasser spülen. Sofort Arzt rufen, Datenblatt bereithalten.
24-Stunden-Notrufnummer GGIZ:
0361 730730
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und
Gebrauchsanleitung lesen.
Für eine sichere Anwendung auf Piktogramme und Gefahrenhinweise achten.
test 4
Info Brevis ist ein Produkt zur Fruchtausdünnung
Kulturen Apfel und Birne
Produkttyp Wachstumsregler
Wirkstoffe 150 g/kg Metamitron (15,0 Gew.-%), enthƤlt Calciumdiformiat
Gefahrstoffeinstufung GHS05 Ćtzend Reizend, GHS07 GesundheitsgefƤhrdend, GHS09 UmweltgefƤhrlich
Formulierung Wasserlƶsliches Granulat (SG)
4 x 5kg Umkarton Art.Nr. 7490278
4 x 1kg Umkarton Art.Nr. 7490296
UFI-Code 845M-UD52-TV0T-T603
Das als wasserlösliches Granulat formulierte BREVIS ist eine Formulierung, die speziell für die Fruchtausdünnung entwickelt wurde. Der Wirkstoff Metamitron wird bei Kernobst über das Blatt in die Pflanze aufgenommen und trägt zur Fruchtregulierung bei.
Wirkungsmechanismus-Gruppe (HRAC/WSSA-Kode)
Metamitron: 5
Apfel, Birne Fruchtausdünnung
(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte BehƤltnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in GewƤsser gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte EintrƤge über die Kanalisation, Hof- und StraĆenablƤufe sowie Regen- und AbwasserkanƤle.
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen GewƤssern oder KüstengewƤssern ist nicht zulƤssig. UnabhƤngig davon ist der gemäà LƤnderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu OberflƤchengewƤssern einzuhalten. Zuwiderhandlungen kƶnnen mit einem BuĆgeld bis zu einer Hƶhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse Apfel, Birne
Schadorganismus / Zweckbestimmung Fruchtausdünnung
Anwendungsbereich Freiland
Anwendungszeitpunkt
von: Ende der Blüte (Fruchtansatz sichtbar),
bis: 20 % der Früchte haben endgültige GrƶĆe erreicht oder 20 % der endgültigen FruchtgrƶĆe ist erreicht
[BBCH-Stadium 69-72]
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
Für die Kultur bzw. Jahr: 2
Abstand: 5 bis 10 Tage
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 2,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge 1000 l/ha
Wartezeit 60 Tage
Anwendungsbestimmungen
NT109
Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden FlƤchen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gƤrtnerisch genutzte FlƤchen, StraĆen, Wege und PlƤtze) eingehalten werden. ZusƤtzlich muss die Anwendung in einer darauf folgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren PflanzenschutzgerƤten erfolgt oder angrenzende FlƤchen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehƶlzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende FlƤchen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehƶlzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gƤrtnerisch genutzten FlƤchen angelegt worden sind.
Sonstige Anwendungsempfehlungen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Für die Indikation Apfel:
Anwendungsempfehlung Apfel*:
FruchtgrƶĆe: 6-20 mm
Braeburn: 1,1 - 2,2 kg/ha
Elstar, Fuji, Gala, Junami, Kanzi (schwach wüchsig): 1,6 - 2,2 kg/ha
Delbarestivale, Golden Delicious, Kanzi (stark wüchsig), Pinova, Rubens: 1,1 - 1,65 kg/ha
Jonagold, Wellant, Idared max. 1,1 kg/ha
Für die Indikation Birne*:
1,65 - 2,2 kg/ha
*Die Höhe der Aufwandmenge ist von den Einsatzbedingungen abhängig. Bei optimalen Wachstumsbedingungen für die Bäume, sowohl Apfel als auch Birne (z.B. hohe Photosynthese-Leistung) kann die Wirkung nicht ausreichend sein.
PRODUKTINFORMATION
BREVIS ist ein Produkt zur Fruchtausdünnung bei Ćpfeln und Birnen. Der Wirkstoff von BREVIS ist Metamitron. BREVIS wirkt über die Hemmung der Photosynthese-Leistung der Pflanze und sorgt so dafür, dass nicht ausreichend ernƤhrte Früchte abfallen. Damit trƤgt BREVIS zur Steigerung der QualitƤt und QuantitƤt der Fruchtproduktion bei. BREVIS ist ausschlieĆlich für die professionelle Anwendung gedacht.
Sorten und Klone reagieren unterschiedlich auf Fruchtausdünnungsmittel. Nicht alle Sorten und Klone wurden einzeln auf die Ertragssicherheit hin getestet. Es ist nicht möglich, die Ertragssicherheit aller Anwendungen von BREVIS für alle Sorten und Klone oder unter verschiedenen Umwelt- und Wachstumsbedingungen zu testen.
Der optimale Einsatzbereich von BREVIS liegt bei einem durchschnittlichen Durchmesser der FruchtgrƶĆe von 6 - 16 mm. Der Anwendungszeitpunkt kann flexibel gewƤhlt werden und es wird empfohlen, keine Anwendung durchzuführen, wenn die BƤume gestresst sind (z.B. nach lƤngerem bewƶlktem Wetter, bei hohen Tages- und/oder ungewƶhnlich hohen Nachttemperaturen, Dürre, Hagelschaden etc.) oder ein stressvoller Zeitraum erwartet wird. Eine erforderliche zweite Anwendung sollte 5 bis 10 Tage nach der ersten Anwendung vorgenommen werden, wobei der zeitliche Mindestabstand 5 Tage betrifft und spƤtestens bei einer FruchtgrƶĆe von 16 - 20 mm behandelt werden sollte. Die empfohlene Wasseraufwandmenge betrƤgt 1000 l/ha und sollte 500 l nicht unterschreiten. Beim Einsatz von BREVIS kann es auch bei Anwendung innerhalb der zugelassenen Aufwandmenge zu einer Ćberdünnung (zu starker Abwurf von Früchten) kommen. Die Anwendung einer hohen Aufwandmenge oder eine 2. Anwendung erhƶht die Wahrscheinlichkeit einer zur starken Ausdünnung. Es wird empfohlen, die entsprechende Beratung durch einen in der chemischen Ausdünnung ihrer Anlage von einem erfahrenen Berater einzuholen, um die Aufwandmenge an den gewünschten Ausdünnungsgrad anzupassen.
Besondere Witterungshinweise:
Aufgrund seiner Wirkungsweise als Photosynthesehemmer variiert die Wirkung von BREVIS in Abhängigkeit von den Witterungsbedingungen (insbesondere die Intensität der Sonneneinstrahlung) vor, während und nach der Anwendung. Weiterhin spielt auch die Vitalität der Anlage eine Rolle. Wenn die Bäume durch Hagelschaden, starken Windschaden, Dürre oder andere Faktoren gestresst sind, sollte überlegt werden, ob eine Anwendung von BREVIS überhaupt notwendig ist bzw. ob die Dosis reduziert werden muss. Trübes Wetter (geringe Strahlung) und hohe Nachttemperaturen (>10°C) in der Woche vor und der Woche nach der Anwendung können den Ausdünnungseffekt verstärken. Die Anwendungsrate sollte den Anwendungsbedingungen entsprechend angepasst werden. Prüfen Sie vor dem geplanten Applikationstermin für 1 Woche die tägliche Wettervorhersage der nächstgelegenen Wetterstation. Berücksichtigen Sie die vorhergesagten Witterungsbedingungen für den Zeitraum von 1 Woche, bevor Sie den Zeitpunkt der Anwendung wählen. BREVIS muss bei einer Temperatur von über 10°C angewendet werden. Vermeiden Sie eine Anwendung bei Temperaturen über 25°C. Verwenden Sie BREVIS nicht innerhalb von 5 Tagen nach einem Frost oder wenn Frost erwartet wird. BREVIS soll nicht auf feuchte Blätter gespritzt werden, also weder zu früh am Morgen (Tau) noch kurz nach Regen. Regen, der mehr als 2 Stunden nach der Anwendung fällt, hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von BREVIS.
In Anlagen mit starkem Wachstum und einer groĆen Anzahl an SaugschƤdlingen kann die Wirkung von BREVIS aufgrund des Wettbewerbs um die Photosynthese zwischen der Vegetation und den Früchten erhƶht sein. Allgemein reagieren starke, vitale BƤume stƤrker auf chemische Fruchtausdünnung. Die Aufwandmenge sollte entsprechend angepasst werden. Es wird davon abgeraten, BREVIS in jungen Apfelanlagen von unter 3 - 4 Jahren und in Birnenanlagen von unter 7-8 Jahren zu verwenden. Ćltere, weniger wuchskrƤftigere BƤume oder BƤume mit weniger starkem Wachstum benƶtigen eine hƶhere Aufwandmenge als wüchsige BƤume. Die Verwendung von Hagelnetzen kann die Wirkung von BREVIS aufgrund der partiellen Reduzierung der für die BƤume verfügbaren Sonneneinstrahlung und der Schaffung eines ungünstigen Mikroklimas erhƶhen. In solchen FƤllen wird empfohlen, die Aufwandmenge zu reduzieren. Vermeiden Sie Abdrift auf benachbarte Kulturen, insbesondere auf Steinfrüchte, die sehr empfindlich sind (BlattschƤden). BREVIS darf nur auf die auszudünnenden Teile der BƤume (BlƤtterwand) gesprüht werden. BREVIS hat nur auf die behandelten Teile der BƤume eine ausdünnende Wirkung. Auf eine gleichmƤĆige Benetzung der ZielflƤche ist zu achten. Passen Sie die Wassermenge dem Volumen der BƤume an und vermeiden Sie ein Abtropfen. Behandeln Sie Sorten separat mit jeweils individueller Aufwandmenge.
PRODUKTGARANTIE: Wir garantieren, dass die Produkte zum Lieferzeitpunkt den Spezifikationen entsprechen. Alle sonstigen expliziten oder impliziten Garantien, u.a. hinsichtlich der Eignung für einen bestimmten Zweck oder einem gewissen Grad an Effizienz, sind hiermit ausgeschlossen. Der KƤufer muss Adama Deutschland unverzüglich über einen VerstoĆ gegen die Garantie benachrichtigen und eine detaillierte Beschreibung des VerstoĆes liefern.
ACHTUNG: BITTE LESEN SIE ALLE EMPFEHLUNGEN ZUR PRODUKTNUTZUNG UND -ANWENDUNG. ES IST UNMĆGLICH, ALLE MIT DEM PRODUKT VERBUNDENEN RISIKEN ZU ELIMINIEREN.
Die Produktspezifikation, die Art und Dosierung der Anwendung und die Empfehlungen auf diesem Label wurden anhand sorgfƤltiger Forschung und Erfahrung festgelegt und beruhen auf unseren aktuellsten Kenntnissen. Trotz unserer Bemühungen kann es gelegentlich zu unvorhergesehenen Auswirkungen kommen. Eine BeschƤdigung der Pflanzen, ein Leistungsausfall oder sonstige unbeabsichtigte Folgen (einschlieĆlich Ćberdünnung) kƶnnen durch nicht von ADAMA Deutschland GmbH oder deren WeiterverkƤufer kontrollierbaren oder nicht angemessenen vorhersehbaren Bedingungen verursacht sein, z.B. die Sorte und deren Empfindlichkeit gegenüber chemischen Ausdünnungsmittel oder Witterungsbedingungen vor, wƤhrend und nach der Anwendung. Weiterhin haftet Adama Deutschland GmbH nicht für die von den Empfehlungen des Labels abweichende Verwendung des Produkts, die Mischung mit anderen Produkten/Komponenten im normalen Spritzprogramm oder unvorhersehbare Faktoren wƤhrend der Blüte und BestƤubung. Weiterhin kƶnnen die Bodendüngung, Umweltfaktoren, Anlagenmanagement und Gesundheit/Alter/VitalitƤt der Pflanzen unvorhergesehene Einflüsse hervorbringen, für die der Hersteller keine Haftung übernimmt. Soweit dies das geltende Recht zulƤsst, (1) trƤgt der Benutzer all diese Risiken, (2) lehnt ADAMA Deutschland GmbH jedwede Haftung für aus der Handhabung oder Nutzung dieses Produkts resultierende SchƤden ab und (3) ist die mit diesem Label verbundene Haftung von ADAMA Deutschland GmbH auf die Hƶhe des Kaufpreises oder, nach Ermessen von ADAMA Deutschand GmbH, auf einen kostenlosen Produktaustausch begrenzt.
Bitte beachten Sie, dass die mit diesem Label verbundene Haftung von ADAMA Deutschland GmbH von unseren Mitarbeitern, Vertretern oder Beratern nicht variiert werden kann, ganz gleich ob diese die Nutzung des Produkts beaufsichtigen oder unterstützen oder diesbezüglich Empfehlungen aussprechen.
SONSTIGE AUFLAGEN:
Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in AbhƤngigkeit von Art und Sorte der Kulturpflanzen sowie von ƤuĆeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeit beachten.
RESISTENZMANAGEMENT
Wiederholte Anwendung kann zur Wirkungsminderung führen.
Das Produkt wird allgemein von den gängigen Apfel- und Birnensorten gut vertragen. Unter ungünstigen Bedingungen kann das Produkt chlorotische Flecken auf den Blättern verursachen. Diese haben keinerlei Auswirkung auf die Fruchtentwicklung. Eine die Zulassung überschreitende Aufwandmenge kann eine Nekrose der betroffenen Blätter verursachen.
Wenden Sie BREVIS allein an! ADAMA Deutschland GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung für durch die Anwendung von BREVIS in Tankmischungen oder in Verbindung mit anderen Produkten zur Ausdünnung entstandene Schäden. Sommeröle, Zusatzstoffe und einige ölbasierte Pflanzenschutzprodukte (z.B. Penthiopyrad) sowie SDHI-Fungizide und andere Produkte wie Blattdünger (z.B. Aminosäuren) können Ausdünnungseffekte von BREVIS verstärken. Halten Sie vor oder nach der Anwendung von BREVIS einen Sicherheitsabstand von mindestens 7 Tagen ein. Verwenden Sie in den 7 Tagen vor und nach der Anwendung von BREVIS keine hochflüchtigen Herbizide, da diese auf die Gelbblättrigkeit (Chlorosen) verstärken können.
Entleerte PrƤparatebehƤlter sorgfƤltig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Angebrochene Gebinde nach Gebrauch wieder gut verschlieĆen. Spritztank zu 3/4 der erforderlichen Wassermenge füllen. Bei laufendem Rührwerk BREVIS langsam in den BehƤlter zugeben und vollstƤndig auflƶsen. Das Produkt bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben und restliche Wassermenge auffüllen. Die Spritzbrühe sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Bei der Anwendung von BREVIS ist auf eine gute und gleichmƤĆige Benetzung von BlƤttern und Früchten zu achten. Ćberdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. Nicht in der Mittagshitze und unmittelbar vor oder nach einem Regen spritzen. Die Behandlung soll auf trockene BlƤtter und Früchte erfolgen und der Spritzbelag vor einem Niederschlag 2 Stunden angetrocknet sein. Das Produkt nur mit exakt arbeitenden SpritzgerƤten ausbringen. Spritzbrühereste vermeiden; nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie tatsƤchlich gebraucht wird.
Vor und nach dem Einsatz des SpritzgerƤtes muss das GerƤt sorgfƤltig gereinigt werden. Spritze vollstƤndig auf dem Feld leerspritzen. Technisch unvermeidbare Restmenge im VerhƤltnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter FlƤche verspritzen. Im ersten Reinigungsdurchgang ein geeignetes Reinigungsmittel (z.B. AGRO-QUICKĀ®) zugeben. Die InnenflƤchen des Tanks mit Wasserstrahl bzw. Reinigungsdüsen abspritzen, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. AnschlieĆend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten FlƤche ausspritzen. Waschwasser aus der GerƤtereinigung nicht in die Kanalisation oder GewƤsser gelangen lassen.
Nutzorganismen
NB6641 Das Mittel wird bis zu der hƶchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefƤhrlich eingestuft (B4).
Wasserorganismen
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
NW265 Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.
NW263 Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden AnwendungsgerƤten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Ćberdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine AtemschutzgerƤte oder partikelfiltrierenden Masken benƶtigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäà EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persƶnliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. WƤhrend aller anderen TƤtigkeiten auĆerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persƶnliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persƶnlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die HƤnde vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SE110 Dicht abschlieĆende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SF1891 Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS120 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
VA268 Zum Schutz von umstehenden Personen ("bystander") muss die Anwendung des Mittels in einer Breite von mindestens 10 m zu angrenzenden FlƤchen immer mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist.
Einatmen:
Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
Hautkontakt:
Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Augenkontakt:
Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Verschlucken:
Mund gründlich mit Wasser spülen. Sofort Arzt rufen, Datenblatt bereithalten.
24-Stunden-Notrufnummer GGIZ:
0361 730730
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und
Gebrauchsanleitung lesen.
Für eine sichere Anwendung auf Piktogramme und Gefahrenhinweise achten.