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Info Breit wirksames systemisches Fungizid gegen Pilzkrankheiten
Kulturen Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer und Raps
Produkttyp Fungizid
Wirkstoffe 250 g/l Prothioconazol (25 Gew.-%)
Gefahrstoffeinstufung GHS07 GesundheitsgefƤhrdend, GHS09 UmweltgefƤhrlich
Formulierung Emulsionskonzentrat
4 x 5l Umkarton Art.Nr. 7490414
UFI-Code VWPP-512J-D00Y-MY5E
ABRAN ist ein breit wirksames, systemisches Fungizid zur BekƤmpfung von Blatt-, Ćhren und StƤngelkrankheiten in Getreide und Raps. Der in ABRAN enthaltene Wirkstoff Prothioconazol gehƶrt zu der Gruppe der Triazole (DMI: Demethylase-Inhibitoren) und greift in die Sterolbiosynthese der Pilze ein. Prothioconazol dringt schnell über die BlƤtter und StƤngel in die grünen Pflanzenteile ein und wird in der Pflanze verlagert. ABRAN besitzt sowohl eine protektive als auch eine kurative Wirkung.
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe)
Prothioconazol: G1
Frühjahr


Herbst
Winterroggen Rhynchosporium secalis, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Septoria nodorum, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Braunrost (Puccinia recondita)
Sommergerste, Wintergerste Gelbrost (Puccinia striiformis), Zwergrost (Puccinia hordei), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Rhynchosporium secalis, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Fusarium-Arten (Ćhrenbefall)
Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Winterhartweizen, Sommerhartweizen Echter Mehltau (Erysiphe graminis), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis), Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Fusarium-Arten (Ćhrenbefall), Septoria nodorum, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
Winterraps Wurzelhals- und StƤngelfƤule (Leptosphaeria maculans), WeiĆstƤngeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum), Cylindrosporium-WeiĆfleckigkeit (Cylindrosporium concentricum)
Sommerhafer, Winterhafer Haferkronenrost (Puccinia coronata), Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
Sommerhafer Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
Triticale Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), Rhynchosporium secalis, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.)
(NT850) Auf derselben Fläche müssen mindestens 14 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.
(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in GewƤsser gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte EintrƤge über die Kanalisation, Hof- und StraĆenablƤufe sowie Regen- und AbwasserkanƤle.
(NW605-1)
Die Anwendung des Mittels auf FlƤchen in Nachbarschaft von OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender OberflƤchengewƤsser - muss mit einem GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in AbhƤngigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten GerƤte, die im Folgenden genannten AbstƤnde zu OberflƤchengewƤssern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäà LƤnderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu OberflƤchengewƤssern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an GewƤssern in jedem Fall zu beachten.
Bei Weizen, Gerste, Winterrogen Triticale, Hafer:
reduzierte AbstƤnde: 50 % 5 m, 75 % 5 m, 90 % *
Bei Raps: reduzierte AbstƤnde: 50 % 5 m, 75 % *, 90 % *
(NW606)
Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur mƶglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender OberflƤchengewƤsser - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen kƶnnen mit einem BuĆgeld bis zu einer Hƶhe von 50.000 Euro geahndet werden.
bei Gerste, Hafer, Raps: 5 m
bei Weizen, Triticale, Winterroggen: 10 m
Gilt nur für Raps:
(NW701)
Zwischen behandelten FlƤchen mit einer Hangneigung von über 2 % und OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von ArbeitsgerƤten nicht beeintrƤchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein OberflƤchengewƤsser münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
(NW706) Zwischen behandelten FlƤchen mit einer Hangneigung von über 2 % und OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von ArbeitsgerƤten nicht beeintrƤchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein OberflƤchengewƤsser münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
(NW800) Keine Anwendung auf gedrainten FlƤchen zwischen dem 01. November und dem 15. MƤrz.
(VA277) Bei der Anwendung des Mittels muss zu angrenzenden FlƤchen, die von unbeteiligten Dritten genutzt werden, ein Abstand von mindestens 5 m eingehalten werden. Die Anwendung muss mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50% eingetragen ist.
(SE110) Dicht abschlieĆende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SF275-7AC) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/FlƤchen innerhalb von 7 Tagen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS120-1) Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Gelbrost (Puccinia striiformis), Zwergrost (Puccinia hordei), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Rhynchosporium secalis
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Bis Beginn der Blüte: Erste StaubgefƤĆe werden sichtbar (BBCH-Stadium: bis 61)
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 bis 21 Tag(e)
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten-Stadium (BBCH-Stadium: 30-32)
Stadium Schadorganismus Nur zur Befallsminderung
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Fusarium-Arten (Ćhrenbefall)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Von Ende des Ćhren-/Rispenschiebens bis Ende der Blüte (BBCH-Stadium: 59-69)
Anwendungszeitpunkt Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Bis Beginn der Blüte: Erste StaubgefƤĆe werden sichtbar (BBCH-Stadium: bis 61)
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 bis 21 Tag(e)
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Nach unseren Erfahrungen wird ABRAN in der empfohlenen Aufwandmenge von allen genannten Getreidearten und Rapssorten gut vertragen. Spritzungen unter extremen Witterungsbedingungen wie z.B. trockene Hitze (geringe Luftfeuchtigkeit) können an Weizen je nach Sorte vorübergehende Blattaufhellungen zur Folge haben, die jedoch ohne Einfluss auf die Ertragsleistung sind. Sortentypische Aufhellungen und Verbräunungen der Blattspitzen können durch ABRAN, ebenso wie durch einige andere Fungizide, verstärkt werden. Die Zumischung von Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung oder Harnstoff zur Spritzbrühe kann den Effekt der Blattaufhellung zusätzlich verstärken.
Wichtige Hinweise: Nur abgetrocknete BestƤnde behandeln. Nicht in der grƶĆten Mittagshitze spritzen. Innerhalb von zwei Stunden nach der Anwendung sollte kein Niederschlag fallen. Die Hinweise der guten fachlichen Praxis sind zu beachten.
Mischbrühen grundsƤtzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. ABRAN ist mischbar mit gƤngigen Fungiziden wie z. B. FOLPANĀ® 500 SC, MAGNELLOĀ® sowie mit gebrƤuchlichen Wachstumsregulatoren, Herbiziden und Insektiziden. Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lƶsung (AHL, nur Markenware) oder Harnstoff kƶnnen bis max. 15 kg/ha N zugemischt werden. Diese Spritzbrühen an heiĆen Tagen nicht in den Mittagsstunden ausbringen. Aufgrund stark schwankender ProduktqualitƤten dieser N-Dünger sollte jedoch auf die Zugabe weiterer Mischpartner verzichtet werden. Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsƤchlich benƶtigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge mit Hilfe von z. B. SchlaglƤngentabellen genau zu berechnen. Insbesondere bei grƶĆeren SpritzbehƤltern bietet sich die Verwendung eines DurchflussmengenmessgerƤtes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. Tank mit der HƤlfte der benƶtigten Wassermenge füllen. Rührwerk einschalten. Produkt vor dem Einfüllen schütteln. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben. Entleerte PrƤparatbehƤlter sorgfƤltig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. Tank mit Wasser auffüllen. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für lƤngere Zeit im Spritzfass stehen lassen. StƤndige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches wƤhrend der Arbeit in Bezug zur behandelten FlƤche. WƤhrend der Fahrt und der Ausbringung Rührwerk laufen lassen.
Nach Beendigung der Spritzung muss das GerƤt sorgfƤltig gespült werden. Technisch vermeidbare Restmenge im VerhƤltnis von mindestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter FlƤche ausbringen. Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei InnenflƤchen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk mindestens 15 Minuten einschalten. AnschlieĆend die Einigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten FlƤche ausbringen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die HofablƤufe in die Kanalisation und GewƤsser gelangen lassen.
Nutzorganismen
NN1001 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
NN2002 Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
NB6641 Das Mittel wird bis zu der hƶchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefƤhrlich eingestuft (B4).
NB6644 Die Anwendung in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide ist auch während des Bienenfluges an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, erlaubt.
NB6645 Das Mittel darf in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen be-flogen werden, angewendet werden, sofern dies ausweislich der Gebrauchsanleitung des Insektizids erlaubt ist.
Wasserorganismen
NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB005 Ist Ƥrztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte FlƤchen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
Achtung/Gefahr
Allgemeine Information:
Ist Ƥrztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett bereithalten. Betroffene Person von der Kontaminationsquelle entfernen.
Einatmen:
Betroffene Person umgehend an die frische Luft bringen. Sofort Ƥrztliche Hilfe hinzuziehen. Betroffene Person warm und ruhig halten.
Verschlucken:
Sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Dieses Sicherheitsdatenblatt muss dem medizinischen Personal vorgelegt werden. Kein Erbrechen herbeiführen. Mund Ausspülen.
Hautkontakt:
Kontaminierte Kleidung ausziehen und Haut gründlich mit viel Wasser spülen. Bei Anhalten von Reizungen nach dem Waschen medizinische Hilfe aufsuchen.
Augenkontakt:
Eventuell vorhandene Kontaktlinsen entfernen und die Augenlider weit auseinander spreizen. Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Spülen mindestens 15 Minuten lang fortsetzen. Sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
SchutzmaĆnahmen für Ersthelfer:
RettungskrƤfte sollten wƤhrend Ihres Rettungseinsatzes geeignete Schutzkleidung tragen.
24-Stunden-Notrufnummer GGIZ:
0361 730730
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und
Gebrauchsanleitung lesen.
Für eine sichere Anwendung auf Piktogramme und Gefahrenhinweise achten.
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Info Breit wirksames systemisches Fungizid gegen Pilzkrankheiten
Kulturen Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer und Raps
Produkttyp Fungizid
Wirkstoffe 250 g/l Prothioconazol (25 Gew.-%)
Gefahrstoffeinstufung GHS07 GesundheitsgefƤhrdend, GHS09 UmweltgefƤhrlich
Formulierung Emulsionskonzentrat
4 x 5l Umkarton Art.Nr. 7490414
UFI-Code VWPP-512J-D00Y-MY5E
ABRAN ist ein breit wirksames, systemisches Fungizid zur BekƤmpfung von Blatt-, Ćhren und StƤngelkrankheiten in Getreide und Raps. Der in ABRAN enthaltene Wirkstoff Prothioconazol gehƶrt zu der Gruppe der Triazole (DMI: Demethylase-Inhibitoren) und greift in die Sterolbiosynthese der Pilze ein. Prothioconazol dringt schnell über die BlƤtter und StƤngel in die grünen Pflanzenteile ein und wird in der Pflanze verlagert. ABRAN besitzt sowohl eine protektive als auch eine kurative Wirkung.
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe)
Prothioconazol: G1
Frühjahr


Herbst
Winterroggen Rhynchosporium secalis, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Septoria nodorum, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Braunrost (Puccinia recondita)
Sommergerste, Wintergerste Gelbrost (Puccinia striiformis), Zwergrost (Puccinia hordei), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Rhynchosporium secalis, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Fusarium-Arten (Ćhrenbefall)
Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Winterhartweizen, Sommerhartweizen Echter Mehltau (Erysiphe graminis), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis), Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Fusarium-Arten (Ćhrenbefall), Septoria nodorum, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
Winterraps Wurzelhals- und StƤngelfƤule (Leptosphaeria maculans), WeiĆstƤngeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum), Cylindrosporium-WeiĆfleckigkeit (Cylindrosporium concentricum)
Sommerhafer, Winterhafer Haferkronenrost (Puccinia coronata), Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
Sommerhafer Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
Triticale Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), Rhynchosporium secalis, Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.)
(NT850) Auf derselben Fläche müssen mindestens 14 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.
(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in GewƤsser gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte EintrƤge über die Kanalisation, Hof- und StraĆenablƤufe sowie Regen- und AbwasserkanƤle.
(NW605-1)
Die Anwendung des Mittels auf FlƤchen in Nachbarschaft von OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender OberflƤchengewƤsser - muss mit einem GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in AbhƤngigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten GerƤte, die im Folgenden genannten AbstƤnde zu OberflƤchengewƤssern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäà LƤnderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu OberflƤchengewƤssern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an GewƤssern in jedem Fall zu beachten.
Bei Weizen, Gerste, Winterrogen Triticale, Hafer:
reduzierte AbstƤnde: 50 % 5 m, 75 % 5 m, 90 % *
Bei Raps: reduzierte AbstƤnde: 50 % 5 m, 75 % *, 90 % *
(NW606)
Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur mƶglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender OberflƤchengewƤsser - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen kƶnnen mit einem BuĆgeld bis zu einer Hƶhe von 50.000 Euro geahndet werden.
bei Gerste, Hafer, Raps: 5 m
bei Weizen, Triticale, Winterroggen: 10 m
Gilt nur für Raps:
(NW701)
Zwischen behandelten FlƤchen mit einer Hangneigung von über 2 % und OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von ArbeitsgerƤten nicht beeintrƤchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein OberflƤchengewƤsser münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
(NW706) Zwischen behandelten FlƤchen mit einer Hangneigung von über 2 % und OberflƤchengewƤssern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschlieĆlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von ArbeitsgerƤten nicht beeintrƤchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein OberflƤchengewƤsser münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
(NW800) Keine Anwendung auf gedrainten FlƤchen zwischen dem 01. November und dem 15. MƤrz.
(VA277) Bei der Anwendung des Mittels muss zu angrenzenden FlƤchen, die von unbeteiligten Dritten genutzt werden, ein Abstand von mindestens 5 m eingehalten werden. Die Anwendung muss mit einem verlustmindernden GerƤt erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde GerƤte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50% eingetragen ist.
(SE110) Dicht abschlieĆende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SF275-7AC) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/FlƤchen innerhalb von 7 Tagen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS120-1) Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Gelbrost (Puccinia striiformis), Zwergrost (Puccinia hordei), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Rhynchosporium secalis
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Bis Beginn der Blüte: Erste StaubgefƤĆe werden sichtbar (BBCH-Stadium: bis 61)
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 bis 21 Tag(e)
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten-Stadium (BBCH-Stadium: 30-32)
Stadium Schadorganismus Nur zur Befallsminderung
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Fusarium-Arten (Ćhrenbefall)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Von Ende des Ćhren-/Rispenschiebens bis Ende der Blüte (BBCH-Stadium: 59-69)
Anwendungszeitpunkt Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Pflanzenerzeugnisse Sommergerste, Wintergerste
Schadorganismus / Zweckbestimmung Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
Anwendungsbereich Freiland
Stadium der Kultur Bis Beginn der Blüte: Erste StaubgefƤĆe werden sichtbar (BBCH-Stadium: bis 61)
Anwendungszeitpunkt Frühjahr: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen
In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 bis 21 Tag(e)
Anwendungstechnik Spritzen
Aufwandmenge 0,8 l/ha
Wasseraufwandmenge 100 bis 300 l/ha
Wartezeit Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Nach unseren Erfahrungen wird ABRAN in der empfohlenen Aufwandmenge von allen genannten Getreidearten und Rapssorten gut vertragen. Spritzungen unter extremen Witterungsbedingungen wie z.B. trockene Hitze (geringe Luftfeuchtigkeit) können an Weizen je nach Sorte vorübergehende Blattaufhellungen zur Folge haben, die jedoch ohne Einfluss auf die Ertragsleistung sind. Sortentypische Aufhellungen und Verbräunungen der Blattspitzen können durch ABRAN, ebenso wie durch einige andere Fungizide, verstärkt werden. Die Zumischung von Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung oder Harnstoff zur Spritzbrühe kann den Effekt der Blattaufhellung zusätzlich verstärken.
Wichtige Hinweise: Nur abgetrocknete BestƤnde behandeln. Nicht in der grƶĆten Mittagshitze spritzen. Innerhalb von zwei Stunden nach der Anwendung sollte kein Niederschlag fallen. Die Hinweise der guten fachlichen Praxis sind zu beachten.
Mischbrühen grundsƤtzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. ABRAN ist mischbar mit gƤngigen Fungiziden wie z. B. FOLPANĀ® 500 SC, MAGNELLOĀ® sowie mit gebrƤuchlichen Wachstumsregulatoren, Herbiziden und Insektiziden. Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lƶsung (AHL, nur Markenware) oder Harnstoff kƶnnen bis max. 15 kg/ha N zugemischt werden. Diese Spritzbrühen an heiĆen Tagen nicht in den Mittagsstunden ausbringen. Aufgrund stark schwankender ProduktqualitƤten dieser N-Dünger sollte jedoch auf die Zugabe weiterer Mischpartner verzichtet werden. Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsƤchlich benƶtigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge mit Hilfe von z. B. SchlaglƤngentabellen genau zu berechnen. Insbesondere bei grƶĆeren SpritzbehƤltern bietet sich die Verwendung eines DurchflussmengenmessgerƤtes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. Tank mit der HƤlfte der benƶtigten Wassermenge füllen. Rührwerk einschalten. Produkt vor dem Einfüllen schütteln. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben. Entleerte PrƤparatbehƤlter sorgfƤltig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. Tank mit Wasser auffüllen. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für lƤngere Zeit im Spritzfass stehen lassen. StƤndige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches wƤhrend der Arbeit in Bezug zur behandelten FlƤche. WƤhrend der Fahrt und der Ausbringung Rührwerk laufen lassen.
Nach Beendigung der Spritzung muss das GerƤt sorgfƤltig gespült werden. Technisch vermeidbare Restmenge im VerhƤltnis von mindestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter FlƤche ausbringen. Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei InnenflƤchen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk mindestens 15 Minuten einschalten. AnschlieĆend die Einigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten FlƤche ausbringen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die HofablƤufe in die Kanalisation und GewƤsser gelangen lassen.
Nutzorganismen
NN1001 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
NN2002 Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
NB6641 Das Mittel wird bis zu der hƶchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefƤhrlich eingestuft (B4).
NB6644 Die Anwendung in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide ist auch während des Bienenfluges an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, erlaubt.
NB6645 Das Mittel darf in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen be-flogen werden, angewendet werden, sofern dies ausweislich der Gebrauchsanleitung des Insektizids erlaubt ist.
Wasserorganismen
NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB005 Ist Ƥrztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte FlƤchen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
Achtung/Gefahr
Allgemeine Information:
Ist Ƥrztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett bereithalten. Betroffene Person von der Kontaminationsquelle entfernen.
Einatmen:
Betroffene Person umgehend an die frische Luft bringen. Sofort Ƥrztliche Hilfe hinzuziehen. Betroffene Person warm und ruhig halten.
Verschlucken:
Sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Dieses Sicherheitsdatenblatt muss dem medizinischen Personal vorgelegt werden. Kein Erbrechen herbeiführen. Mund Ausspülen.
Hautkontakt:
Kontaminierte Kleidung ausziehen und Haut gründlich mit viel Wasser spülen. Bei Anhalten von Reizungen nach dem Waschen medizinische Hilfe aufsuchen.
Augenkontakt:
Eventuell vorhandene Kontaktlinsen entfernen und die Augenlider weit auseinander spreizen. Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Spülen mindestens 15 Minuten lang fortsetzen. Sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
SchutzmaĆnahmen für Ersthelfer:
RettungskrƤfte sollten wƤhrend Ihres Rettungseinsatzes geeignete Schutzkleidung tragen.
24-Stunden-Notrufnummer GGIZ:
0361 730730
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und
Gebrauchsanleitung lesen.
Für eine sichere Anwendung auf Piktogramme und Gefahrenhinweise achten.